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So essen wir in 2021. 6 Ansätze.

Knapp 25 Mio. Menschen im deutschsprachigen Raum geben an, sich für eine gesunde Ernährung zu interessieren. Laut Brandwatch sind auf Instagram die beliebtesten Lebensmittel Salat, Kuchen und Käse. Der Trend geht weg vom üppigen Fleischverzehr hin zu gesünderen Food Alternativen.


Stephan Schütt von der BIO Company erklärt uns dazu: „Eine vegetarisch-vegane Ernährung mit dem Grundgedanken, dass vermehrt nachhaltig, Ressourcen schonend und plastikfrei produziert wird, ist gefragter denn je.“ Die BIO Company arbeitet verstärkt an Verpackungsalternativen und hat die Plastikdeckel ihrer Milchverpackungen abgeschafft. Allein durch diese Maßnahme spart der Bio Supermarkt ca. 3 Tonnen Plastik im Jahr.


Der Bereich Ernährung bzw. Beschaffung von Lebensmitteln ist in Bewegung – natürlich auch bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wie essen wir in 2021? Hier 6 interessante Ansätze.



1. Vegan und vegetarisch: Der „Vegan January“ ist gerade vorüber und immer noch in aller Munde. Denn spannend: Allein über die Plattform „Veganuary“ haben sich bis heute über 1.000.000 Teilnehmende in 192 Ländern weltweit angemeldet. Im Jahr 2020 haben verschiedenen Unternehmen und Restaurants mehr als 1.200 neue vegane Produkte und Menüs beworben und auf den Markt gebracht. Die Zahl der Vegetarier und Veganer wird auf etwa 1 Milliarde Menschen auf der ganzen Welt geschätzt.



2. Bio, regional und saisonal: Eine Bewegung, die schön längere Zeit andauert und sich unter pandemischen Einflüssen stärkerer Beliebtheit erfreut, ist „support your locals“. Die Menschen kaufen bewusst Lebensmittel, die aus der Region stammen und kurze Transportwege hinter sich haben sowie nach biologischen Kriterien produziert werden anstatt chemisch optimiert werden. Als Gegentrend zum To Go-Geschäft werden frische Lebensmittel wieder vermehrt in der heimischen Küche zubereitet.



3. Functional Food: Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Inhaltsstoffen angereichert sind und dadurch einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben, boomen. Wie beispielsweise das fermentierte Tee-Getränk „Rho Kombucha“, dem eine heilende Wirkung für den Darm und eine Stärkung des Immunsystems zugesprochen wird.



4. Ghost Kitchens und Cloud Kitchens: Aufgrund des Corona-Lockdowns bleiben unsere Restaurants vorerst geschlossen und leer. In sogenannten „Geisterküchen“ – ohne Gäste – werden Mahlzeiten zubereitet und auf Bestellung nach Hause geliefert. In „Wolkenküchen“ organisieren sich verschiedene Restaurant-Betriebe in einer Küche gemeinsam mit ihren Angeboten.



5. Smarte Lieferdienste: Lieferando war lange Zeit der Platzhirsch unter den Lieferdiensten. Jetzt ist Google Food Ordering da. Mit den Funktionen wie „Zum Mitnehmen bestellen“ oder „Bestellen und liefern lassen“ in der Google Suche und Google Maps, können Kunden Essen bestellen und direkt mit Google Pay bezahlen.



6. Weg von Verpackung und Verschwendung – unverpackt einkaufen bis Too Good To Go: Das vermehrte Lieferdienst-Geschäft bringt einen unschönen Nebeneffekt mit sich: unzähliger Verpackungsmüll. Unverpackt in kleinen Stores einzukaufen, neue umweltfreundlichere Verpackungslösungen zu schaffen und Reward Programme für Selbstabholer, die ihre To Go-Essensbehälter selbst mitbringen wie Tupperdosen aus nachhaltigem Weizengras, bildet die Gegenbewegung. Apps wie „Too Good To Go“ geben Möglichkeiten, gutes Essen zu retten.


Und was denkt ihr? Schreibt uns: info@wakeup-festival.de

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