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Rho Kombucha – Hört auf euer Bauchgefühl

Jennifer Färber ist die Gründerin von RHO KOMBUCHA. Alle Produkte werden in liebevoller Detailarbeit in handwerklicher Herstellung in ihrer Hamburger Manufaktur produziert. Wir haben mit ihr über bauchgefühlt, Gesundheit und Ernährung in der Zukunft gesprochen.

WAKE UP: Rho Kombucha – wofür steht der Name?

Jennifer: “rho" ist der 17. griechische Buchstabe und wird in der Physik für die Dichte verwendet. Da unser Produkt roh (nicht pasteurisiert) wird, hat es eine hohe Nährstoffdichte. Und so wird aus unserem rohen Kombucha = RHO KOMBUCHA. Das Logo ist der griechische Buchstabe.


WAKE UP: Was ist Kombucha? Wo bekommt man es? Warum sollte man das trinken?

Jennifer: Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das früher in deutschen Apotheken verkauft worden ist, weil ihm eine probiotische Wirkung zugesprochen wird. Heute ist es erhältlich in Online Shops wie foodist oder offline insbesondere in Norddeutschlands Szene-Gastronomie sowie bei Edeka und Rewe.

Wir haben das Produkt in der gleichen Qualität, also roh und traditionell hergestellt, in unserer eigenen Brauerei in Hamburg neu interpretiert und weiterentwickelt. Die einen trinken (rohen) Kombucha, da es eine probiotische Wirkung enthält, also gut ist für den Darm und das Immunsystem, andere wiederum trinken es als gesunde Erfrischung.

WAKE UP: Und was hat euer Hashtag #GlückistBauchsache und der Darm damit zu tun hat?

Jennifer: 95% des Glückshormons Serotonin wird im Darm produziert. Sich glücklich zu fühlen ist demzufolge reine Bauchsache. Unser Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit, deshalb ist es auch so wichtig, ihn proaktiv zu pflegen. Neben dem ganzen funktionellen Mehrwert ist es mein persönliches Herzensanliegen, Menschen zu inspirieren, generell auf ihr Bauchgefühl zu hören. Vor allem in unserer deutschen, verkopften Gesellschaft kann es helfen, mehr auf das eigene Bauchgefühl zu hören, denn dieser hat meistens die richtige Antwort parat.


WAKE UP: Eine gesunde Ernährung ersetzt Medikamente und Pillen: Stimmt oder stimmt nicht?

Jennifer: Ich glaube schon, dass eine gesunde Ernährung gegen Volkskrankheiten helfen kann. Grundsätzlich bin ich kein Fan von Pillen, weiß aber auch, dass es Krankheiten gibt, die man nicht mit gesunder Ernährung heilen kann.


WAKE UP: Viele Menschen haben im Laufe der Evolution unserer (Fr)Esskultur ihre Intuition/ ihr Bauchgefühl verloren. Hast du einen Tipp, wie man wieder auf seinen Bauch zu vertrauen lernt?

Jennifer: Ich würde sagen, dass man erst mal wieder eine Verbindung zu seinem Körper aufbauen und reinspüren sollte, ob man körperlichen Hunger oder eher emotionalen, drängenden Hunger hat.

Und sich dann fragen, was man gerade wirklich braucht. Wenn man etwas gegessen hat, könnte man üben, innezuhalten und reinzuspüren, wie sich das Essen oder Trinken im Bauch anfühlt.

Bin ich wohlig satt? Tat mir das gut? Fühle ich mich danach wohl? Anstatt "Wie viele Kalorien hat das?" oder "Das hab ich mir jetzt verdient". Dieses Innehalten, um Bauchentscheidungen zu treffen, kann man auf andere Lebensbereiche erweitern, wenn eine Entscheidung ansteht: Wie fühlt sie sich körperlich an? Kommt dabei Freude auf oder zieht sich mir die Brust zusammen? Habe ich ein komisches Gefühl im Bauch? Je häufiger man an kleinen Dingen übt, wie z. B. zu welchem Friseur man geht, desto stärker wird auch das Vertrauen bei größeren Entscheidungen in die Intuition.


Wenn wir auf unser Bauchgefühl hören wollen, müssen wir ihm auch die Gelegenheit geben, zu uns zu "sprechen" und das geht nur dann, wenn wir ihm Ruhe geben. Stress ist sehr kontraproduktiv, lässt sich aber auch meistens im Alltag nicht vermeiden. Also ist es meiner Meinung

nach sinnvoll, Zeiten im Kalender einzutragen, um genau das zu trainieren.


WAKE UP: Wie wollt ihr die Welt mit euren Produkten ein wenig besser machen?

Jennifer: Neben den umweltfreundlichen Mehrweg-Glasflaschen, wird unser Kombucha ohne Konzentrat hergestellt, sondern fermentiert traditionell und natürlich.

Die Art und Weise, wie wir unsere Produkte produzieren, ist sehr natürlich, einfach und transparent. Hinzu kommt, dass wir Menschen in unserer Brauerei mit Handicap persönlich fördern bzw. sie im Team integrieren.



WAKE UP: Wir schreiben das Jahr 2100. Was ist die Ernährung/ Ess-Kultur der Zukunft?

Jennifer: Menschen werden sich ihres eigenen Körpers immer bewusster und können diesen wahrscheinlich durch IoT (Internet of Things) tracken und sich demzufolge die passgenaue Ernährung bestimmen lassen. Ich denke, dass der Fokus immer mehr Richtung veganes und funktionales Essen gehen wird. Hoffentlich wird sich regionale Ernährung immer mehr etablieren und jede Stadt hat ihre eigene vertikale Landwirtschaft.

Und natürlich sind Menschen in 2100 viel besser aufgeklärt, wie sie ihre Darmgesundheit zu pflegen haben!


www.rhokombucha.de

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