• WAKE UP Team

Mal was anderes als Mainstream- Industrieprodukte?

Jeden Monat werden bei dem Onlineshop Foodist 700 Produkte gesichtet, 400 Produkte probiert und davon 40 ausgewählt. Hannah Müller ist bekennender Foodie und Projektmanagerin bei dem Hamburger Unternehmen und hat uns im Gespräch verraten, was der Antrieb von Foodist ist und wie sie mit ihrem nationalen Vertrieb regionale Hersteller und Händler unterstützen.


WAKE UP: Hallo, Foodist, seit wann gibt es euch und was macht euch aus? Was sind eure Werte, was ist eure Mission?

Hannah: Foodist gibt es seit 2012. Vielleicht kennt uns der ein oder andere noch aus der ersten Staffel von der Höhle der Löwen. Foodist ist mittlerweile eine führende Online Plattform für Foodies, also Personen, die Spaß daran haben, Neues auszuprobieren und außergewöhnliche Produkte aus aller Welt zu entdecken. Das fängt zum Beispiel bei Bio-Maniok-Chips an, geht über die besten – insbesondere auch Hamburger – Craft Biere und hört bei orientalischer Hanfcreme nicht auf. Wir sehen uns als eine Art "food scout", der den Geschmackshorizont unserer Kunden erweitert. Dabei achten wir immer auf hochwertige Zutaten, legen Wert darauf, auch die Geschichten hinter den Produkten zu erzählen, entwickeln Rezepte für unsere monatlichen Food Boxen und haben mittlerweile auch eigene Produkte wie unsere Foodist Nussriegel, unsere Bio-Saftkur oder Snack Bites herausgebracht.

WAKE UP: Die Zusammenarbeit mit kleinen, regionalen Manufakturen einerseits und der nationale Onlinehandel andererseits ist ein spannender USP. Könnt ihr so einigen Manufakturen bei ihrem Überlebenskampf helfen?

Hannah: Ja, tatsächlich war es genau dieser Antrieb, den unser Gründer Alexander Djordjevic damals hatte. Er war häufig auf einem Hamburger Wochenmarkt unterwegs und kam dort mit einem Chutney Händler ins Gespräch. Er fragte ihn, warum er sich in den Regen stellt und am Tag vielleicht eine Handvoll Gläser verkauft, wenn er doch über das Internet locker das Vielfache verkaufen könne. So war die Idee von Foodist geboren, tollen Manufakturen eine Plattform zu geben, ihnen beim Wachstum zu helfen und Reichweite zu schaffen. Mittlerweile hat sich eine ganz gute Mischung eingestellt aus Manufakturen und größeren Brands, die uns wiederum den Handlungsspielraum ermöglichen, um coole Projekte und Produkte zu realisieren.

WAKE UP: Ein potenzieller Kunde legt Wert auf eine gute Ernährung, findet euch spannend, aber kauft aus Unsicherheit lieber Offline ein. Was könnt ihr dieser Person raten? Gibts die Foodist Produkte eigentlich auch irgendwo in einem Laden zu finden?

Hannah: In der Vorweihnachtszeit 2017 hatten wir tatsächlich einen Pop Up Store in München, weil wir die Idee eines eigenen Foodist Stores super spannend fanden und das Konzept – gerade in der heißen Geschenkephase – auch sehr gut angenommen wurde. Trotzdem bleiben wir unserem Online Fokus treu und sehen ihn eher als Ergänzung zum stationären Handel. Wir verschicken ja nun mal auch keine Kühl-oder Frischware. Wer unsicher ist bzgl. seiner ersten Foodist Bestellung, dem würde ich raten: "Starte doch mal ganz easy mit unserer Fine Food Box, die hält unterschiedliche Produktkategorien bereit. Wer noch weniger ein Risiko eingehen will, der schnappt sich den Partner oder die Freundin und teilt sich die Bestellung. Hier aber Vorsicht: Unser Shop hält so viele coole Newcomer parat, die es beim Supermarkt um die Ecke nur schwer zu bekommen gibt, so dass sich eine Bestellung immer lohnt, versprochen.

WAKE UP: Welche Arten von Menschen kaufen bei euch ein?

Hannah: Das ist recht bunt gemischt und reicht von der fitnessverliebten Studentin, die sich bei uns ihren Vorrat an Riegeln auffüllt, über das junge Pärchen, das für einen gemütlichen Kochabend mit Freunden bei uns shoppt bis hin zum Travel begeisterten Foodie, der seine Peanut Butter Cups aus England bei uns im Shop findet. Alle Gruppen haben gemeinsam, dass sie sich gerne inspirieren lassen und den Anspruch haben, dass wir sie mit unseren Produkten positiv überraschen.


WAKE UP: Bald ist Weihnachten: Was ist euer ultimativer Geschenk-Tipp a) zum Selbermachen und b) zum Shoppen?

Hannah: Wenn es um das Thema Geschenke geht, wird man bei uns auf jeden Fall fündig. Wir haben letztes Jahr unsere Foodist Family erweitert und eigene DIY Kits gelauncht. Damit kann der Beschenkte zum Beispiel sein eigenes Bier brauen oder seinen eigenen Gin herstellen und personalisieren. Im Hinblick auf die anstehende Vorweihnachtszeit kann ich außerdem unsere Adventskalender empfehlen. Jedes Jahr gesellen sich neue Kalender dazu, sodass mittlerweile (fast) jede Food- und Drinking Kategorie abgedeckt ist. Egal, ob du Veganer Foodie, Hobby-Koch, Craft Bier Nerd oder Whisky Liebhaber bist. Alternativ kann man sich natürlich auch einfach mal so durch den Shop klicken und seine eigene, individuelle Box zusammenstellen.

WAKE UP: Was wünschst du dir für die Zukunft?

Hannah: Umwelt und Nachhaltigkeit sind auch wichtige Themen für uns. Deshalb versuchen wir an den Schrauben zu drehen, die uns zur Verfügung stehen: sei es ein Wechsel zu DHL GoGreen oder die Umstellung auf umweltfreundlichere Versandkartons – jeden Tag versuchen wir etwas besser zu werden, auch wenn wir hier noch am Anfang stehen und man immer noch einen drauf setzen kann. Für unsere Foodist Kunden und vielleicht zukünftigen Kunden wünsche ich mir, dass wir es schaffen diese mit neuen Food Trends zu inspirieren, ihnen eine Alternative zu Mainstream-Industrieprodukten zu bieten und zu zeigen, dass es sich immer lohnt, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und etwas Neues zu wagen.

Webseite: www.foodist.de

Instagram: #Foodistfamily

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2021
Hamburg, Heiligengeistfeld

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