• WAKE UP Team

Jede Veränderung zählt!

GENERATION ACT ist eine Initiative, die in 2019 aus dem Engagement #facethewaste entstanden ist. Bei der Initiative dreht sich alles rund um die Themen Nachhaltigkeit und Fairness. GENERATION ACT ist überzeugt, dass jede*r von uns einen Unterschied machen und für eine bessere Welt einstehen kann.


Katrin Kilianski ist die Initiatorin der Initiative.


WAKE UP: Inwiefern hat euch die Corona-Krise betroffen?

Kilianski: Unser Anliegen ist es, aktiven Klimaschutz zu betreiben und mit verschiedenen Formaten in der "realen" Welt auf die Herausforderungen unserer Zeit und entsprechende Handlungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Ganz im Sinne von: Einfach mal machen! Letztes Jahr waren wir zusammen mit dem Verein Zero Waste Hamburg, in dem ich selbst auch aktiv bin, z. B. beim MS DOCKVILLE Festival dabei. An zwei Stationen haben wir über richtige Mülltrennung informiert und zusammen mit den Festival-Besucher*innen selbstgemachtes Trockenshampoo und Deocreme gerührt. In diesem Jahr mussten geplante Aktionen wie Clean-ups oder DIY-Workshops vorerst abgesagt werden. Wir haben den Fokus daher auf Inspiration über digitale Medien verschoben, z. B. auf Instagram oder unserer Website. Aktuell arbeiten wir außerdem an Konzepten für Online Events, um den Aspekt des gemeinsamen Machens und des Austausches wieder mehr in den Vordergrund zu rücken.



WAKE UP: Welche Tipps habt ihr für Menschen, die sich nachhaltig engagieren wollen?

Kilianski: Wir beobachten, dass sich tatsächlich viele Menschen aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren wollen, oft aber nicht so richtig wissen, wie und wo man da am besten anfängt. Dabei müssen wir nur anfangen und auch kleine Schritte zu würdigen wissen – jede Veränderung zählt!


Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass der Weg zur umweltbewussten Verantwortung auch eine bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst bedeuten sollte – für die wir im Alltag aber oft nicht die Zeit oder Muße haben –, planen wir ein Wochenend-Retreat, um sich dem Thema fokussiert und schrittweise durch die Beantwortung zentraler Fragestellungen nähern zu können. Nicht von ungefähr werden auch Yoga- und Meditationseinheiten eine zentrale Rolle spielen.


Wer bereits erste Schritte genommen hat und jetzt mehr machen will, für den oder die ist vielleicht auch der Verein Zero Waste Hamburg eine gute Anlaufstelle. In verschiedenen Projektteams planen wir schon wieder fleißig Aktionen, die auch unter den gegebenen Umständen umgesetzt werden können. Andersherum kann man auch eigene Ideen einbringen und Mitstreiter*innen für die Umsetzung suchen. Meldet euch bei Interesse zu den laufenden Projekten gerne bei uns!


Und wer erstmal "nur" nach Inspiration sucht und wissen möchte, wie andere es gemacht haben, kann mal in unseren Podcast #einfachmachen reinhören (z. B. via Spotify): In einem Interviewformat stellen wir Menschen vor, die eigene Projekt- oder Geschäftsideen verwirklicht haben, um die Welt ein Stückchen nachhaltiger und fairer zu machen. Wir freuen uns jetzt schon riesig, ausgefallene Interviews so schnell wie möglich nachzuholen und euch schon bald mit neuen Folgen versorgen zu können.


WAKE UP: Ihr habt einen Wunsch frei: Was nimmt die Gesellschaft aus der aktuellen Lage mit?

Kilianski: In der aktuellen Zeit merkt man besonders, was wirklich wichtig ist und vor allem: was und wie viel wir wirklich benötigen. Wir müssen keinesfalls mehr konsumieren, um glücklich zu sein. Ganz im Gegenteil! Mein Wunsch wäre es, dass sich das Motto "weniger ist mehr" allgemein durchsetzt. Und damit auch die Erkenntnis, dass ein nachhaltiger, klimabewusster Lebensstil keinesfalls Verzicht bedeutet oder gar teurer sein muss.


www.generationact.wordpress.com


Fotos: Nele Meyer @nureinfoto https://www.instagram.com/nureinfoto/ (Dockville-Fotos)

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